Die Chirotherapie versucht nicht nur Beschwerden aufzuspüren,
der Erfolg liegt darin, dass die Ursachen der Störung behoben werden, statt sich ausschliesslich mit  Symptomen zubefassen.

 Die Chirotherapie berücksichtigt die Beziehung zwischen strukturellen Störungen (hauptsächlich der Wirbelsäule) und dadurch bedingte funktionelle Einschränkungen, allen voran des Nervensystems und des gesamten Organismus als funktionelle Einheit.

Durch Einschränkungen der Beweglichkeit einzelner Gelenke (Strukturen), kommt es zu einer Störung in der Wirbelsäulenstatik, Motorik und Biomechanik. Lokale
Schmerzeaktionen und Muskelverspannungen führen zu einer weiteren Bewegungs- und Gesundheitseinschränkung des betroffenen Bereiches.
Bei einer funktionellen Bewegungsstörung eines Zwischenwirbelgelenkes kann es auch zu einem Einengen oder Abdrücken des austretenden Spinalnerves kommen.
Folge = die Veränderungen führen zu Störungen der biomechanischen oder/und neurophysiologischen Funktionen, und beinflussen im Segment gelegene, periphere Organe bzw. Körperstrukturen.
Organe als Beispiele:
 z.B. Blockade von L2 steht häufig mit Nierenproblemen in Verbindung, T11,T12 oder T13 diese Wirbel sind häufig bei Magenproblemen blockiert, T15 hier treten bei Blockierungen häufig wiederkehrende Koliken oder Durchfälle auf, usw. …
Durch eine sehr spezifische gezielte chiropraktische Behandlung wird die Bewegungseinschränkung des betroffenen Gelenkes gelösst mit dem Ziel, die vollständige Mobilität der betroffenen Wirbel wieder herzustellen.
Durch das anschließende Bewegungsprogramm müssen die umgebenen Muskeln und Bänder so aufgebaut werden, dass sie die Wirbelsäule in ihrer korrigierten physiologischen Position stützen und stabilisieren.
Eine Korrektur bedeutet immer ein Lernprozess. Abhängig von der Dauer und Schwere der aufgetretenden Beschwerden sind eventuell mehrere Behandlungen notwendig. Je zeitnaher eine Blockade behandelt wird, um so kleiner sind die Anpassungsvorgänge an Fehlhaltung.
In der Prävention kann durch vorsorgliche und routinierte Behandlungen ein erneutes Auftreten von Beschwerden vermieden werden.
In der Chiropraktik handelt es sich um eine sehr sichere und sanfte Methode. Nach eingehender Amnamese erfolgt die Behandlung sehr spezifisch und kontrolliert unter Berücksichtigung des physiologischen Bewegungsraumes/ Radius.
Ich distanziere mich deutlich von gefährlichen und unspeziefischen „Einrenk-Methoden“ die mit hohem Kraftaufwand, langen Hebeln und Reissen an Gliedmassen ansetzen.
Solche Methoden bergen ein Risiko und sind unsachgemäß.

Was sind mögliche Ursachen von Blockaden?

  • schlechte Hufbearbeitung – Stellungsfehler, Hufkrankheiten
  • nicht passende Sättel
  • Sitzprobleme des Reiters – Schiefe – Verspannungen
  • Belastung der Wirbelsäule wie sie jede Disziplin auf unterschiedliche Weise mit sich bringt
  • Transporte
  • Bewegungsmangel durch andere Krankheiten
  • Stress
  • Veränderungen des Bewegungsmusters durch Lahmheiten oder andere Erkrankungen
  • Sturz
  • Stolpern
  • Ausrutschen
  • Festliegen
uvm. …

Wann sollte ein Pferd chiropraktische behandelt werden?

  •  Widersetzlichkeiten
  • Verhaltensveränderungen
  • Leistungsabfall
  • Rittigkeitsprobleme
  • Versammlungsschwierigkeiten
  • Steifheit
  • Taktfehler
  • Stolpern
  • Muskelabbau
  • Abneigung gegen den Sattel
  • Unfälle
  • Stürze
  • Operationen
  • auftretender Lahmheiten
  • unspeziefische Lahmheiten
  • anlegen der Ohren
  • Beissen
  • verkürzte Tritte
  • gebundene Tritte
  • Kopf hoch reissen
  • geht gegen den Zügel
  • lässt sich nicht an den Ohren anfassen
  • schlecht Aufhalftern
  • ängstlicher, schmerzhafter Gesichtsausdruck
  • nach anderen Krankheiten welche Bewegungsmangel zur Folge hatten
  • bei widerkehrenden Koliken oder Durchfällen
  • Organ Erkrankungen: wie Leber, Niere, Lunge usw.

Chiropraktischer Untersuchungsgang/Ablauf

  • ausgiebige Anamnese (Labordiagnostik, bildgebende Verfahren,frühere Erkrankungen – Behandlungen)
  • Haltung
  • Ganganalyse
  • Palpation der Wirbelsäule und Extremitäten
  • Beurteilung distale Gliedmaßen
  • Neurologische Beurteilung (Muskelspannung,-athrophie, Sensibilität)
  • chiropraktische Mobilisation
  • Empfehlung weiterführender Maßnahmen

 

Kosten:

Erstbehandlung mit ausgiebiger Anamnese (siehe Behandlungsablauf ):
110,-EUR

Folgetermin:
90,- EUR

Stallangebot:
Erstbehandlung mit ausgiebiger Anamnese
ab 3 Teilnehmern
zuzüglich geteilte Fahrkosten
95,- EUR pro Pferd

Fahrkosten:
0,45 EUR/KM
ab 100 KM vereinbaren wir eine Pauschale
bei mehren Teilnehmern wir der Betrag geteilt

Alle Leistungen verstehen sich inklusive 19% MwSt.